Kategorienarchiv: News

Backup-Kultur in Deutschland hat viel Entwicklungspotenzial

  • Zum World Backup Day am 31.03. fordert der eco Verband ein stärkeres Bewusstsein für das Thema Datensicherung
  • Backups schützen Unternehmen und Privatpersonen vor Datenverlust, beispielsweise bei Ransomware-Vorfällen und Hardware-Schäden

Köln, 29.03.2018 – Backups retten Daten, sind in Deutschland jedoch noch lange nicht in einem angemessenen Maße üblich. Täglich verlieren Unternehmen wichtige Daten und Privatpersonen unwiederbringliche Erinnerungen wie Familienfotos, Videos und E-Mails. „Backups sind nicht nur Nice-to-have, sondern eine Notwendigkeit in unserer digitalisierten Lebens- und Arbeitswelt“, sagt Markus Schaffrin, Geschäftsbereichsleiter Mitglieder Services und Security-Experte im eco – Verband der Internetwirtschaft e. V. Weiterlesen

NetzDG: Bußgeldleitlinien lösen Gefahr des Overblockings nicht auf

Zu den am Freitag, den 23. März 2018, vorgelegten Bußgeldleitlinien zum Netzwerkdurchsetzungsgesetz (NetzDG) sagt eco Vorstandsvorsitzender Oliver Süme:

„Die jetzt vorgelegten Bußgeldleitlinien bestätigen unsere grundsätzlichen Bedenken gegen das sogenannte Netzwerkdurchsetzungsgesetz. Die Gefahr des Overblockings als Folge der im Gesetz festgelegten starren Löschfristen bleibt bestehen und wird durch die Leitlinien nicht aufgelöst. Der entscheidende Faktor Zeit geht zwangsläufig auf Kosten der Sorgfalt, die die Betreiber sozialer Netzwerke bei der Prüfung der einzelnen Sachverhalte aufwenden können. Das Gesetz bleibt damit aus unserer Sicht eine Gefahr für die Meinungsfreiheit und sollte grundlegend überarbeitet werden."

 

Harald Summa Portrait Foto Gesicht

„Die digitale Welt ist von der analogen Welt nicht mehr zu trennen“

Mit dem eco Kongress versammelt eco die Internetwirtschaft zum Branchentreffen in Köln. Die innovativsten Unternehmen werden dabei mit dem eco Award ausgezeichnet. Über allem steht die Frage: „Welche digitale Zukunft wollen wir eigentlich?“ eco Hauptgeschäftsführer Harald A. Summa gibt im Interview einen Einblick, wie sich der Kongress mit der digitalen Transformation und dem aktuellen Stand der Dinge auseinandersetzt.
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Bitcoin oder Petro: So schürfen Surfer Crypto-Cash

  • Immer mehr Internetnutzer erzeugen beim Besuch einer Webseite wissentlich oder unwissentlich Crypto-Währungen für Dritte
  • Antiviren-Lösungen und Scriptblocker stoppen wirksam unerwünschtes Cryptomining

Cryptowährungen von Bitcoin bis Petro beruhen auf sehr anspruchsvollen mathematischen Verschlüsselungen. Um sie zu erzeugen, ist extrem viel Rechenkraft notwendig. Diese kann beispielsweise in Server-Farmen produziert werden, deren Betrieb jedoch teuer ist. Immer häufiger lagern daher Webseitenbetreiber das sogenannte Schürfen von Cryptowährungen unbemerkt an Surfer im Internet aus. Alles was es dazu bedarf, ist das Platzieren entsprechender Scripte auf einem Webserver. Daraus sind inzwischen erste Geschäftsmodelle entstanden. „Das bekannteste Beispiel ist derzeit Coinhive, ein Javascript, welches Webseitenbetreiber in ihrem Webangebot einbauen können“, sagt Patrick Koetter, Leiter der Kompetenzgruppe Anti-Abuse beim eco – Verband der Internetwirtschaft e. V. und CEO der sys4 AG. „Über die im Browser ausgeführten Rechenoperationen wird dabei die Cryptowährungen Monero erzeugt und ein so erzielter Gewinn an den Webseiten-Betreiber ausgezahlt.“ Weiterlesen

„Internetzugang Schlüssel für nachhaltige Entwicklung“

  • Internet-Infrastruktur hilft dabei, weltweit Entwicklungsziele der Vereinten Nationen zu erreichen
  • Internet der Dinge verbessert die Wasserversorgung und bringt mehr Effizienz in die Landwirtschaft
  • 22. März ist der Internationale Weltwassertag der Vereinten Nationen

Die Ziele für nachhaltige Entwicklung, die von den Vereinten Nationen definiert wurden, reichen von der Armutsbekämpfung über Zugang zu Wasser, Nahrung und Energie bis zur Bildung. „Ein wichtiger Schlüssel um diese Ziele zu erreichen, ist die moderne Informations- und Kommunikationstechnik“, sagt Alexander Rabe, Geschäftsführer des eco – Verband der Internetwirtschaft e. V. Smarte Lösungen beispielsweise ermöglichen eine intelligente Wasserversorgung mithilfe von Mess-, Kommunikations- und Analyselösungen. Mit dem Internet der Dinge (IoT, Internet of Things) lassen sich Druck, Temperatur, Wasserstand, Fließgeschwindigkeit, Status und vieles mehr messen und so die Grundversorgung mit Wasser verbessern. Weiterlesen