Kategorienarchiv: Pressemeldungen

NetzDG: Bußgeldleitlinien lösen Gefahr des Overblockings nicht auf

Zu den am Freitag, den 23. März 2018, vorgelegten Bußgeldleitlinien zum Netzwerkdurchsetzungsgesetz (NetzDG) sagt eco Vorstandsvorsitzender Oliver Süme:

„Die jetzt vorgelegten Bußgeldleitlinien bestätigen unsere grundsätzlichen Bedenken gegen das sogenannte Netzwerkdurchsetzungsgesetz. Die Gefahr des Overblockings als Folge der im Gesetz festgelegten starren Löschfristen bleibt bestehen und wird durch die Leitlinien nicht aufgelöst. Der entscheidende Faktor Zeit geht zwangsläufig auf Kosten der Sorgfalt, die die Betreiber sozialer Netzwerke bei der Prüfung der einzelnen Sachverhalte aufwenden können. Das Gesetz bleibt damit aus unserer Sicht eine Gefahr für die Meinungsfreiheit und sollte grundlegend überarbeitet werden."

 

Bitcoin oder Petro: So schürfen Surfer Crypto-Cash

  • Immer mehr Internetnutzer erzeugen beim Besuch einer Webseite wissentlich oder unwissentlich Crypto-Währungen für Dritte
  • Antiviren-Lösungen und Scriptblocker stoppen wirksam unerwünschtes Cryptomining

Cryptowährungen von Bitcoin bis Petro beruhen auf sehr anspruchsvollen mathematischen Verschlüsselungen. Um sie zu erzeugen, ist extrem viel Rechenkraft notwendig. Diese kann beispielsweise in Server-Farmen produziert werden, deren Betrieb jedoch teuer ist. Immer häufiger lagern daher Webseitenbetreiber das sogenannte Schürfen von Cryptowährungen unbemerkt an Surfer im Internet aus. Alles was es dazu bedarf, ist das Platzieren entsprechender Scripte auf einem Webserver. Daraus sind inzwischen erste Geschäftsmodelle entstanden. „Das bekannteste Beispiel ist derzeit Coinhive, ein Javascript, welches Webseitenbetreiber in ihrem Webangebot einbauen können“, sagt Patrick Koetter, Leiter der Kompetenzgruppe Anti-Abuse beim eco – Verband der Internetwirtschaft e. V. und CEO der sys4 AG. „Über die im Browser ausgeführten Rechenoperationen wird dabei die Cryptowährungen Monero erzeugt und ein so erzielter Gewinn an den Webseiten-Betreiber ausgezahlt.“ Weiterlesen

„Internetzugang Schlüssel für nachhaltige Entwicklung“

  • Internet-Infrastruktur hilft dabei, weltweit Entwicklungsziele der Vereinten Nationen zu erreichen
  • Internet der Dinge verbessert die Wasserversorgung und bringt mehr Effizienz in die Landwirtschaft
  • 22. März ist der Internationale Weltwassertag der Vereinten Nationen

Die Ziele für nachhaltige Entwicklung, die von den Vereinten Nationen definiert wurden, reichen von der Armutsbekämpfung über Zugang zu Wasser, Nahrung und Energie bis zur Bildung. „Ein wichtiger Schlüssel um diese Ziele zu erreichen, ist die moderne Informations- und Kommunikationstechnik“, sagt Alexander Rabe, Geschäftsführer des eco – Verband der Internetwirtschaft e. V. Smarte Lösungen beispielsweise ermöglichen eine intelligente Wasserversorgung mithilfe von Mess-, Kommunikations- und Analyselösungen. Mit dem Internet der Dinge (IoT, Internet of Things) lassen sich Druck, Temperatur, Wasserstand, Fließgeschwindigkeit, Status und vieles mehr messen und so die Grundversorgung mit Wasser verbessern. Weiterlesen

eco kritisiert Sondersteuer für Digitalunternehmen

Die EU-Kommission will mit neuen Gesetzesvorschlägen eine neue Steuer für Digitalunternehmen einführen. Bevorzugte Möglichkeit könnte eine EU-weite Regel sein, die es den Mitgliedstaaten erlauben würde, Firmen ohne Sitz oder Produktion in den Ländern zu besteuern, teilte EU-Wirtschaftskommissar Pierre Moscovici heute mit.

Davor warnt Oliver Süme, eco Vorstandsvorsitzender, jedoch eindringlich:„Die heute von der EU-Kommission vorgestellten Pläne zur Besteuerung digitaler Unternehmen führen in die falsche Richtung. Wir benötigen ein kohärentes Steuersystem, das für alle Marktteilnehmer die gleichen, fairen und nachvollziehbaren Regeln aufstellt. Die Pläne der Kommission diskriminieren ausdrücklich die digitale Wirtschaft, indem sie Onlinewerbung gesondert besteuern wollen oder eine sogenannte Suchmaschinensteuer anregen. Weiterlesen

5 Tipps für weniger Stress in digitalen Arbeitswelten

  • Mit digitalen Arbeitsmitteln richtig umzugehen unterstützt die kontinuierliche Arbeitszufriedenheit und sorgt für nachhaltige Produktivität
  • eco Verband ruft Personalabteilungen dazu auf, entsprechendes Know-how zu vermitteln

In digitalen Arbeitswelten können Mitarbeiter immer und überall produktiv sein. Damit uns Informationsflut und ständige Erreichbarkeit nicht überfordern, brauchen Mitarbeiter ebenso wie Chefs oder Selbstständige neue Kompetenzen im Umgang mit modernen Arbeitsmitteln. Weiterlesen